Täglich sterben 6 Menschen in Deutschland an einem Organversagen. Oft völlig unnötig. Eine Organtransplantation könnte Leben retten. Die allermeisten Menschen bejahen diese Möglichkeit. Aber nach dem Tod stellen nur wenige Menschen ihre Organe zur Verfügung. Das liegt an den Regeln, die in Deutschland gelten. Das Ausland macht uns vor, wie es besser geht. Die Regeln in Deutschland sind falsch. Wir wollen sie ändern.

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Willkommen bei unserer Initiative

  • Gemäß der Zahl der Organspenden nach dem Tode ist Deutschland mittlerweile Schlusslicht in Europa …
  • … und trauriger Rekordhalter beim Tod auf der Organ-Warteliste.
  • Damit ist die deutsche “Entscheidungslösung” gescheitert.
  • Seit 20 Jahren wird für die Organspende geworben – und die allermeisten Bürger sind dafür! Aber einen Spenderausweis füllen die wenigsten aus.
  • Wir brauchen die Widerspruchslösung sowie weitere Reformen.
  • Wir wollen endlich denen eine politische Stimme geben, die vom Mangel an transplantierbaren Organen persönlich oder familiär betroffen sind: die auf der Warteliste stehen, die regelmäßig zur Dialyse müssen, die  Familienmitglieder wegen des Organmangels verloren haben.

Es gibt zu wenige Organspenden und Transplantationen.

Daher fordern wir:

  • Die Einführung der Widerspruchslösung – wie in den meisten europäischen Ländern üblich – statt der jetzt geltenden “Entscheidungslösung”.
  • Eine konsequente Identifizierung von Verstorbenen, die zu einer Organspende bereit sind. Dazu sind vielfältige Verbesserungen auf der Ebene der Krankenhäuser notwendig.
  • Neben dem Hirntod sollte auch der Herz-Kreislauf-Stillstand – wie in den meisten Nachbarländern üblich – eine Organentnahme ermöglichen.
  • Aufgrund der langen Wartezeiten auf eine Niere eines Verstorbenen sind manche Menschen bereit, ihrem (Ehe-)Partner schon zu Lebzeiten eine Niere zu spenden. Das ist aber manchmal aus medizinischen Gründen nicht möglich oder nicht ratsam. In solchen Fällen kann eine “Überkreuzspende” zwischen zwei Paaren helfen. Diese muss durch ein Register spendewilliger Paare erleichtert werden.

VIDEO (NEU!):
Transplantationsproblematik in Deutschland anhand eines Fallbeispiels

Finanzielle Unterstützung

Um die Situation zu verbessern und unsere Ziele zu erreichen, benötigen wir finanzielle Unterstützung. Bitte rufen Sie uns an oder spenden Sie. Vielen Dank!

Eine Mahnung von 1970 (!) -- leider immer noch angebracht

"Bei der Organtransplantation muss die Gesellschaft letztlich eine harte Entscheidung treffen: Vorrang für das Leben oder für Tabus?"

Jesse Dukeminier Jr.

Persönlich betroffen

Die Interessen der persönlich und familiär vom Organmangel Betroffenen -- auch die der zukünftig Betroffenen -- finden politisch nur unzureichend Gehör. Durch Bildungsarbeit, Aufklärung und gute Argumente setzen wir uns für Reformen ein, die allen nützen.

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